The Police
Ende der Siebziger Jahre wurde in England eine New-Wave Band namens The Police gegründet. Die heutigen Mitglieder sind Sting (Gesang und E-Bass), Andy Summers (Gitarre) und Stewart Copeland (Schlagzeug). Allerdings gaben sie 2008, ein Jahr nach ihrem Comeback, nach eigener Aussage ihr letztes Konzert.
Die Gründung der Band und schneller Erfolg
Sting, Stewart Copeland und dessen Bruder Ian Copeland sowie Henry Padovani spielten 1976 als loses Quartett einige Zeit zusammen. Im Januar 1977 entschieden sie sich dann, gemeinsam eine Band zu gründen, allerdings ohne Ian Copeland. Schon vier Monate nach der Gründung brachten sie ihre erste Single namens “Fall Out/Nothing Achieving” heraus, mit der sie bereits ihren ersten Erfolg verbuchen konnten. Nur einen Monat später wurde Padovani durch Andy Summers an der Gitarre ersetzt, allerdings sind alle bis heute befreundet.
Hilfe durch einen deutschen Musiker
Eberhard Schoener unterstützte das Trio auf viele Arten. Er gab ihnen nicht nur Platz, auf seinen eigenen Alben mitzuwirken, sondern nahm sie auch mit auf Tournee. Trotzdem wurde die erste kommerzielle Single der Band, Roxanne, ein Misserfolg. In der darauffolgenden, vom Manager finanzierten Tour konnten sie in den USA nicht viele Fans gewinnen. In Australien waren sie aber umso erfolgreicher, wo sie sich durch ihren besonderen Stil hervorhoben. Während sie anfangs noch durch Punk beeinflusst waren, brachten sie fortan hauptsächlich Reggae-Elemente in ihre Musik ein. Dieser Stilmix aus Reggae und Pop war zu dem Zeitpunkt etwas ganz neues und in den USA noch unbekannt und verhalf ihnen auf Dauer zum Erfolg. In Österreich konnten sie mit fast jedem veröffentlichtem Album in den Top 20 landen.
Pause und kurze Wiedervereinigung
Im 1986 trennte sich die Band “The Police” nach einer langen Tournee. Es enstanden in dieser Zeit einige Streitigkeiten zwischen den Bandmitgliedern und das lange Getrenntsein von ihren Familien machte ihnen zu schaffen. In der Zeit der Trennung starteten alle ein eigenes Soloprojekt, mit denen jeder von ihnen sehr erfolgreich war. Nach der langen Zeit der Trennung beschlossen die drei allerdings, sich für eine erneute Tournee zusammen zu schließen. So begannen sie 2007 erneut um die Welt zu reisen. Nach Ende der Tour im Jahr 2008 wollten sie aber keine weiteren Konzerte mehr geben.
DISKOGRAFIE
Studio-Alben:
Outlandos d’Amour – 1978
Reggatta de Blanc – 1980
Ghost in the Machine – 1981
Synchroncity – 1983
Live-Alben:
Live! – 1995