Iron Maiden

Iron Maiden ist eine Heavy Metal-, beziehungsweise Hard Rock-Band, in der aktuellen Besetzung bestehend aus Bruce Dickinson (Gesang), Dave Murray (Gitarre), Adrian Smith (Gitarre), Janick Gers (ebenfalls Gitarre), Steve Harris (Bass) und Nicko McBrain (Schlagzeug).

Holprige Anfänge

Schon vor fast 40 Jahren, im Dezember 1975, wurde die heute weltweit berühmte Band Iron Maiden gegründet. Steve Harris, der auch heute noch den Bass bei Iron Maiden spielt, wurde aus der Band Gipsy’s Kiss geworfen, so dass er motiviert war, sich eine eigene Band zu gründen. Diese musste einige Zeit ohne eigenen Namen spielen, bis schließlich Harris sich für Iron Maiden entschied. Zur Zeit, als Iron Maiden noch in den Kinderschuhen steckte, war Metal sehr unpopulär, die Charts wurden stark von Discohits dominiert. Da in England außerdem Punk zu dieser Zeit eine große Popularität genoss, erhoffte sich die Plattenfirma, dass die Band auch diese musikalische Richtung einschlagen würde. Doch sie blieben ihrer Musik treu und konnten schließlich damit auch Erfolge verbuchen.

Der Aufstieg

Nach vielen Wechseln der Bandbesetzung, vor allem bei den Gitarristen, konnte sich die Gruppe schließlich auf eine Richtung einigen und somit ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. Nachdem Iron Maiden als einzige Band – abgesehen von The Who – bei BBC Top of the Pops gänzlich auf Playback verzichteten, konnten sie in ganz England Popularität und Anerkennung erlangen. Kurze Zeit später wurden sie von Größen des Heavy Metal wie Judas Priest und Kiss unter die Fittiche genommen und durften deren Touren begleiten. 1982 kam dann endlich der weltweite Erfolg für Iron Maiden. Ihr drittes Album, “The Number of the Beast”, machte sie auf der ganzen Welt bekannt und verschaffte ihnen den Durchbruch. Heute gilt dieses Album als ein Heavy Metal-Klassiker.

Die heutigen Erfolge

Mit ihrem neuesten Album, “The Final Frontier”, konnten Iron Maiden den ersten Platz der österreichischen Charts belegen. Nachdem sie es bisher mit jedem Album in die Top 25 geschafft hatten, bedeutete dies, dass ihr Erfolg seit fast 40 Jahren ungebrochen ist.

DISKOGRAFIE

Studioalben:

Iron Maiden – 1980

Killers – 1981

The Number of the Beast – 1982

Peace of Mind – 1983

Powerslave – 1984

Somewhere in Time – 1986

Seventh Son of a Seventh Son – 1988

No Prayer for the Dying – 1990

Fear of the Dark – 1992

The X Factor – 1995

Virtual XI – 1998

Brave New World – 2000

Dance of Death – 2003

A Matter of Life and Death – 2006

The Final Frontier – 2010

Livealben:

Live After Death – 1985

A Real Live One – 1993

A Real Dead One – 1993

Live at Donington – 1993

Rock in Rio – 2002

Death on the Road – 2005

Flight 666 – 2009