Green Day

Green Day ist eine Punkrockband aus den USA, deren Mitglieder Billie Joe Armstrong (Gesang, Gitarre, Klavier), Mike Dirnt (Bass, Background-Gesang) und Tré Cool (Schlagzeug, Perkussion) sind.

Die ersten Jahre

1987 gründeten Billie Joe Armstrong und Mike Dirnt im Alter von 15 Jahren die Punk-Band “Sweet Children”. Regionale Bekanntheit gewannen sie allerdings erst, als Al Sobrante ihr erster Schlagzeuger wurde. Er spielte zuvor bei Isocracy und hatte dadurch mehr Erfahrung als die beiden Gründer. Diese nutzte er unter anderem, um Auftritte für “Sweet Children” zu organisierten. Als sie zusammen mit The Lookouts spielten, beeindruckten sie deren Gründer, Larry Livermore, dermaßen, dass er sie zu seinem Label Lookout! Records holte. Im Jahr 1989 benannten sie sich zu “Green Day” um und veröffentlichten mit “1,000 Hours” ihre erste EP.

Das erste Album folgte 1990 und trug den Namen “39/Smooth”. Im selben Jahr verließ Al Sobrante die Gruppe, weil er sich seiner Tochter sowie dem College widmen wollte. Daraufhin holte sich Green Day den Schlagzeuger Tré Cool, welcher bereits Erfahrung bei den Lookouts gesammelt hat. 1992 wurden sie von Reprise Records unter Vertrag genommen.

Der Durchbruch

1994 veröffentlichten sie mit Dookie ihr erstes Album unter dem neuen Label. Es trug nicht nur einen großen Teil zum Punk-Revival bei, sondern beförderte Green Day auch schlagartig in den Mainstream und sorgte für den internationalen Durchbruch. Mit weltweit mehr als 11 Millionen verkauften Platten erhielt das Album in mehreren europäischen Ländern, darunter auch Österreich, den Platin-Status.

Im Jahr 1995 wurde die Band für drei Grammys nominiert und gewann einen für das “Best Alternative Music Album”. Obwohl das darauffolgende Album Insomniac (1995) weniger erfolgreich war, belegte es in Österreich Platz 2 der Charts, während Dookie lediglich bis Platz 4 kam.

Weltweiter Chartstürmer

Nach Insomniac folgten zwei weniger erfolgreiche Alben und im Jahr 2003 wurden Green Day die Master Tapes zu ihrem aktuellen Projekt gestohlen. Darauf befanden sich 20 neue Titel für die neue Platte. Die Gruppe entschied sich aber ganz neue Lieder zu schreiben, da sie die vorigen nicht als “Maximum Green Day” empfanden. Der Entschluss zahlte sich aus. 2004 veröffentlichten sie “American Idiot”, welches weltweit ein großer Erfolg war und auch in Österreich den ersten Platz der Charts belegte. Auch ihr darauffolgendes Album war ein weltweiter Erfolg.

Bei den MTV Video Music Awards 2005 wurde Green Day zusätzlich für ihre Mühen belohnt. Dort wurden sie in acht Kategorien nominiert und gewannen in sieben. Auch auf den MTV Europe Music Awards 2005 wurde die Gruppe mit zwei Awards ausgezeichnet.

DISKOGRAFIE

Studio-Alben:

39/Smooth – 1990

Kerplunk! – 1992

Dookie – 1994

Insomnia – 1995

Nimrod – 1997

Warning – 2000

American Idiot – 2004

21st Century Breakdown – 2009

Live-Alben:

Live Tracks (EP) – 1994

Bowling Bowling Bowling Parking Parking (EP) – 1996

Foot in Mouth – 1997

Tune in, Tokyo (EP) – 2001

Bullet in a Bible – 2005

21 Guns Live EP – 2009

Last Night on Earth (Live in Tokyo) (EP) – 2009

Awesome as Fuck – 2011