Bon Jovi

Die 1983 gegründete US-amerikanische Rockband Bon Jovi gruppiert sich um den Sänger und Gitarristen Jon Bon Jovi und hat ihre Wurzeln in New Jersey. Neben dem Leadsänger und Bandgründer besteht die Gruppe aus Richie Sambora (Gitarre), Tico Torres (Drums), David Bryan (Keyboards) und Hugh McDonald (Bass), wobei Letzterer seit 1994 als inoffizielles Mitglied der Band gilt. Musikalisch begann die Band im Glam-Metal-Bereich und ist seit den 90er Jahren im Mainstream-Rock etabliert.

Die Anfangsjahre

Alles begann mit dem Lied “Runaway”, das von Jon Bon Jovi selbst komponiert wurde und mit dem er 1982 Platz 1 bei einem Radio-Talent-Wettbewerb errang und das ihm einen Plattenvertrag einbrachte. Gemeinsam mit David Bryan gründete er 1983 die Band “Bon Jovi”, welche bis auf den Bassisten Alec John Such bis heute in ihrer Besetzung stabil geblieben ist. In den ersten Jahren wurde die Öffentlichkeit auf Bon Jovi als Vorgruppe von Scandal, den Scorpions und Kiss aufmerksam. Nebenbei nahm die Gruppe Studioalben auf, aber erst das Dritte “Slippery When Wet” brachte weltweiten Erfolg für die Band. Nach einer ausgedehnten Welttournee produzierte die Gruppe 1988 ihr viertes Album, widmete den Titel “New Jersey” ihrem Heimatstaat und startet dort eine weitere Tournee, die sich bis zum Monat Februar im Jahr 1990 hinzog. Nach dieser strapaziösen Zeit trennte sich die Band von ihrem Manager Doc McGhee im Streit und verordnete sich eine Auszeit, deren Dauer noch offen war.

Solokarrieren in der Schaffenspause

In dieser Zeit arbeitete Jon Bon Jovi am Soundtrack für den Film “Blaze of Glory”. Das Drehbuch inspirierte ihn zu seinem ersten, gleichnamigen Soloalbum. Für die Produktion konnte er Little Richard, Elton John und Jeff Beck (Sologitarre) als Gäste einspannen. Das Titellied erhielt die Nominierung für den Oscar als beste Filmmusik und wurde mit dem Golden Globe geehrt. Der Gitarrist Richie Sambora nahm ebenfalls die Chance für eine Solokarriere wahr, aber ihm blieb ein größerer Erfolg verwehrt.

Die 90er Jahre

Im Jahre 1992 erschien dann, das in Europa schmerzlich erwartete fünfte Album “Keep The Faith”. Nur für eine Woche hielt sich dieses Album in den heimatlichen USA in den Top Ten, während es in Europa erfolgreicher als alle Vorgänger wurde. 1994 verließ der ursprüngliche Bassist Alec John Such die Band und Hugh McDonald trat seine Stelle als inoffizielles Mitglied der Gruppe an. Dieser Status ist kurioserweise immer noch bestehend.

Das neue Jahrtausend

Das Album Crush eröffnete für die Band das Jahr 2000. Die Singleauskopplung “It’s My Live” wurde die erfolgreichste Single der Bandgeschichte und Titelsong der Fußball-EM in den Niederlanden und Belgien. Seitdem macht Bon Jovi immer wieder durch neue Alben und Live-Auftritte auf sich aufmerksam.

Diskografie

Bon Jovi – 1984

7800° Fahrenheit – 1985

Slippery When Wet – 1986

New Jersey – 1988

Keep the Faith – 1992

These – 1995

Crush – 2000

Bounce – 2002

Have a Nice Day – 2005

Lost Highway – 2007

The Circle – 2009