Round Table - Musikvertrieb vertreiben
Und während die einen sich schon längst von der Idee verabschiedet haben, dass Musikverkauf in näherer Zukunft noch eine nennenswerte Rolle spielen wird und Künstler als Mikro-Manager mit umweg-rentablen Einkommen ansehen, predigen die anderen, dass Musik sowieso free sei und Menschen wider kapitalistischem Erwarten auch schon vor der Erfindung der Lizenzzahlung Krach zu erbaulichen Zwecken gemacht hätten. Behäbige Vertriebsstrukturen mit traumhaften Renditen scheinen jedenfalls der Vergangenheit anzugehören, aber sind kleine Kreativzellen und Selbstvermarkter die Multifunktionäre der Zukunft? Wird der digitale Musikvertrieb weiterhin auf Tracks basieren, werden Flatrates Realität? Und wie viele DJs legen in Zukunft noch Vinyl auf die Turntables?
Das Thema hat jedenfalls ganz neue Brisanz gewonnen: die schwedische GEMA will eine Musik-Flatrate testen, während Kanzlerin Merkel den deutschen Musikern unlängst zusagte, härter gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen. Dabei steht hinter der Frage nach dem Vertrieb von Musik, nach dem Umgang mit Kultur – die ja, wie jede Theorie bestätigt, notwendigerweise stets kollektiv entstehen muß – ein viel weiterer Horizont, respektive eine ideologische Frage: wie verwertbar darf/soll/kann Musik als kapitalistisches Gut sein und wie hoch sollen die Strafen bei Mißachtung der “Kopierregeln” ausfallen? Man möchte meinen, es gäbe noch dringendere gesellschaftliche Prioritäten als den 16-jährigen Filesharing-Nutzer, andererseits wollen Musiker natürlich von ihrer Kunst leben. Die technologischen Möglichkeiten des Internet haben ein bislang gut funktionierendes System nahezu ausgehebelt – die Frage nach der Neugestaltung bleibt zu diesem Zeitpunkt relativ offen. resident wollte den erwähnten Fragen genauer nachgehen, lud Betroffene und Betreffende zu einem Round Table, dessen gekürztes Transkript an dieser Stelle folgt.
Georg Tomandl (GT)
Ist Multifunktionär: der Fachverbandsvertreter in der Wirtschaftskammer für Film und Musik, Obmann des Österreichischen Musikfonds und Betreiber eines Tonstudios verfügt über umfangreiche Erfahrung im Event-Bereich und kennt daher in seiner Funktion als Interessensvertreter die Praxisbedürfnisse sehr genau.
Stefan Dorfmeister (SD)
Der Labelmanager von G-Stone Recordings ist ebenfalls Funktionär in der Wirtschaftskammer Film und Audio, Mitglied des Vorstandes der Kreativwirtschaft Österreich und Obmann des Vereins Austrian Music Ambassador Network, das österreichische Labels in der weiten Welt bekannt(er) machen möchte.
Tim Renner (TR)
Begann seine Karriere im Musikbiz bei Polygramm und später Geschäftsführer von Universal Music. Während dieser Tätigkeit gründete er Motor Music, um dessen Belange er sich auch seit der Trennung von Universal kümmert. Labelarbeit sieht der Praktiker als Amalgam aus Dienstleistung, Management, Medienarbeit und kreativer Tätigkeit.
Franz Fröhlich (FF)
Hat etliche Jahre Erfahrung im österreichischen Musikgeschäft, dessen Vertriebsstrukturen er als Teilhaber eines Indie-Labels recht genau kennen lernte. Derzeit ist Franz Fröhlich bei der AKM mit dem komplizierten Bereich Online-Lizenzen beschäftigt.
Christian Schwanz aka Cee (CS)
Gründete das Musikprojekt Al Haca und lebt seit geraumer Zeit von seinen Beats, allerdings nicht im Rahmen des klassischen Tonträger-Verkaufsmodells, sondern durch gute Kontakte zur Lifestyleindustrie und viele Live-Auftritte. In diesem Jahr will er eine Music and Arts Consulting Company gründen.
Wie sollte in einer idealen Welt Musik verkauft werden? Via Flatrate, Tonträger oder andere Formen?
CS: Also ich glaube ganz stark an die Music Flatrate, weil die Musikindustrie einfach auf die neuen Technologien anspringen muss, und das hat sie in den letzten sieben Jahre einfach nicht getan. Ich sehe die Freude an Musik. Ich sehe den Erfolg der Verteilung von Musik abseits der normalen alten Distributionswege. Ich weiß, ich habe meine Fans in Brasilien, obwohl da nie eine CD angekommen ist. Ich habe sogar Fans in Pakistan und Peru, und selbst dort hat es nie eine CD hingeschafft. Also auf jeden Fall Music Flatrate, wenn ein System gefunden wird – das haben auch Radio oder Fernsehen geschafft – dass quasi alle Medien die übers Internet transportiert werden, und dementsprechend abrechnen, ähnlich den monatlichen Rundfunkgebühren. Außerdem: alle Medien werden einfach mal digital sein. Insofern ist die Frage nach dem Copyright ja auch obsolet. Also es wird einfach mal eine Lizenz zum Access… Kopieren kannst du ohnehin. Auch wenn es bei dir nur als Stream ankommt oder so, ich kann’s immer hacken weil es kommt eh digital bei mir an, es ist eine Null und eine Eins.
FF: Ich glaube, dass der Musikvertrieb der Zukunft eine Mischform aus allen möglichen Konfigurationen sein wird, aus den verschiedensten Vertriebswegen – durch die, wenn ich es so bezeichnen kann, digitale Revolution sind sicherlich neue, interessante Wege dazugekommen – nur: ich halte auch nichts oder nicht besonders viel von der Diskussion „physischer versus non-physischer Tonträger“ – es gibt darauf keine entweder/oder- sondern eine sowohl/als auch-Antwort.
TR: Ich find es völlig legitim wenn es eine gemeinsame Absprache zwischen Aufführenden und Musikern gibt, dass beide mehr Geld verdienen. Aber in dem Moment, wo eine Seite ein Erlös-Modell vorschlägt, bin ich ein konservativer Charakter der sagt: dann sollte der Künstler an diesem Business-Modell auch in irgendeiner Weise beteiligt werden. Und insofern sympathisiere ich mit den schon angesprochenen Gedanken Richtung Flatrate.
SD: Ich weiß nicht, gab’s jemals ideale Vertriebskanäle? Das Problem ist ja jetzt gar nicht physisch/digital oder was auch immer, es ist halt ein anderer Vertriebskanal und er verschiebt sich. Da gab es ja zu einem viel früheren Zeitpunkt eine Reaktion der Urheberrechtsindustrie, die gesagt hat: Ha! Wir hauen uns auf die mechanische Abgabe. Für jede CD die du kaufst, jeder Rohling, Festplatte, alles was in irgendeiner Form mit Speicherung zu tun hat, da hauen wir uns drauf, und da kassieren wir mit. Das ist ja schon sehr frühzeitig passiert. Deshalb die Diskussion jetzt über Flatrates. Wie können wir’s irgendwie anders rein bekommen, um dieses wegfallende Stück Fleisch zu kompensieren? Weil ja Hunderttausende von Menschen in irgendeiner Form daran hängen. Wir versuchen hier eine Kompensationsmodell-Situation zu entwickeln, weil am Ende des Tages trifft es die Künstler. Und wenn der gesamte Kuchen verteilt wird und immer demokratisierter wird, gibt es immer mehr Möglichkeiten zu konsumieren, aber keine zusätzlichen Ertragseinnahmen und jeder bekommt weniger. Das heißt: da ist einfach eine Einnahmelücke entstanden, und diese Lücke – und deshalb gibt es diese Diskussion um die Flatrate –ist eine mögliche Lösung. Ob es die endgültige Lösung ist, weiß ich nicht, aber selbstverständlich, wenn dir nichts besseres einfällt als Abo-Modelle oder eben öffentlich eingerichtete Flatrates zu formulieren, weil es derzeit keine anderen vorstellbaren Einnahmefunktionalitäten gibt, dann muss man es halt so machen.
GT: Mit dem Thema Flatrate befasse ich mich auch recht viel, weil wir als Fachverband von der Gesetzgebung her mitzureden haben. Und wir können nicht einfach irgend etwas beschließen. Abgesehen davon, dass Politiker sowieso ungern allgemeine Steuern einheben, es reicht schon die Autobahnvignette und die Rundfunkgebühren. Ich meine, die einfache Rechnung “jeder zahlt einen Euro oder einen Cent, und ich bin reich”, die gibt’s halt nicht weil niemand einen Euro zahlen will. Hast du schon einmal einen Telekombetreiber kennen gelernt, der einen Cent mehr zahlen will als irgendwas? Solange es Musik gratis zum downloaden gibt wird es sehr schwer sein, jemanden dazu zu bringen, etwas dafür zu zahlen – leider.
Wie sieht zukünftig die Rolle des Musikers aus? Bleibt Konzentration auf die kreative Tätigkeit möglich, oder muss jeder Musiker sein eigener Label-Manager werden?
CS: Zum Thema “gibt’s da noch Musik, wenn’s keine Majors mehr gibt”: das ist einfach ein Trugschluss. Es waren einfach nur diese vier Firmen, die 80% des Musikmarktes kontrollierten. Und es gab auch keinen anderen Weg an Musik zu kommen. Also Musik wird es definitiv immer geben und ich denke, dass die Betreuung einer “Nische” in einem kleinen Team wahnsinnig interessant und spannend sein kann.
FF: Das muß sich der Einzelne oder die Einzelne selbst überlegen. Was möchte ich? Möchte ich mit der Musik Geld verdienen? Oder mache ich das nur als Hobby? Und zum anderen: Wo möchte ich vielleicht in zwei bis drei Jahren stehen? Natürlich gibt es dann noch weitere Möglichkeiten, das ist eh alles bekannt, rein nur über Konzerte und Merchandising und so weiter. Aber all das ist meiner Meinung nach Grundvoraussetzung, dass man sich eine Fanbase und einen Namen schafft. Soll heißen: die Gesetzmäßigkeiten des Marketings sind ganz sicher nicht außer Kraft gesetzt und man wird sicherlich auch ein gewisses Kapital brauchen, um sich auf dem Markt positionieren zu können.
SD: Also Geld, ausgedrückt in Arbeitszeit ist für mich auch Geld. Und über diese Demokratisierung, weil der Künstler es ja selbst kann, stellt sich die Frage: soll er lieber vier Stunden einen neuen Song komponieren oder vier Stunden in Myspace seine eigene Community pflegen? Das ist eine Relationsfrage. Aber, wurscht, der Access ist das Thema und die Möglichkeit etwas heraus zu bringen ist begrüßenswert. Aber es kostet aus meiner Sicht Geld.
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TR: Da hat sich ja auch nichts geändert. Wenn du in einer Band bist, muss ein Mitglied gewillt sein, zur Stadtzeitung zu marschieren, zum lokalen Radio zu marschieren, Alarm zu machen – auch schon in Zeiten lange vor dem Internet. Und das ist heute genau dasselbe, bloß dass er sich anderer Mittel bedienen muß…
Verändert das Internet die Werbe- und Marketingkosten zugunsten unabhängiger, kleiner Künstler – oder brauchen gerade diese finanzstarke Major-Vertriebe?
SD: Wenn man über Marketing spricht, dann denken die meisten Menschen an eine Werbekampagne oder an ähnliche Dinge. Wenn ich vier Leute beschäftige, die in Web 2.0-Foren versuchen meine Fanbase irgendwie am Kochen zu halten, dann kostet mich das Personalkosten. Auch das sind Marketingkosten. Es kommt hier also zu einer Verschiebung von Kosten. Im Endeffekt muß man einfach alles ausprobieren. Man muß meines Erachtens überall mit dabei sein um das selbst beurteilen zu können, das heißt man muß es auch mittragen, mitverfolgen und einfach nicht warten dass die anderen dir das Momentum aus der Hand nehmen- Punkt. Und ob das jetzt aus der Sicht eines produzierenden Künstlers zu sehen ist, ob das aus der Sicht eines Dienstleisters ist oder aus der des Vertriebs. Dadurch dass wir das alles irgendwie mitdenken müssen, bei uns in unserer kleinen Familie, muß ich mir eh jeden Tag über die verschiedensten Wertschöpfungsstufen Gedanken machen und die Dinge auch ausprobieren. Es gibt ja auch solche und solche Künstler. Es gibt Leute wie den Stereotyp, der hat Spaß an diesem Networking, diesem Kommunizieren.
CS: Es gibt gar keinen anderen Weg heraus! Chello.at oder so haben es eh verstanden, und die neue Anzeige ist ja quasi so: jetzt hier noch schneller downloaden, und dann rutschen da so Musiker durch eine Sanduhr. Genau, nämlich um noch schneller aus I-Tunes runterzuladen, dazu brauch ich gar keine so gute Leitung, sondern um zu sharen! Und eines würde ich dazu gerne noch anmerken, denn ich mache auch Workshops und so weiter. Und da sage ich immer gerne: ist doch toll, dass das billiger wird. Ist doch toll, dass es alle diese Möglichkeiten gibt. Weil, woher nehme ich mir das Recht heraus zu sagen all die großen Talente von damals, das war’s quasi? Also ich glaube da sind so viele Leute unentdeckt, die ich jetzt im Moment an Software heranführe, wie man einfach aufnimmt – Controller – den ganzen Kram.
TR: Ja aber es sind keine Kosten mehr die mich im Vornherein erdrücken müssen. Der entscheidende Wandel der gekommen ist, und das passt genau zu der Frage: was passiert wenn die Majors nicht mehr da sind? Nichts! Es ist zu einer Demokratisierung gekommen, der Produktionsmittel, des Marketing und der Distribution. Das heißt es ist erschwinglicher geworden. Leute können komplett eigenständig mitspielen, die vorher eine Fremdfinanzierung durch ein Major Label gebraucht hätten. Und der einzige große Nachteil, wo wir noch lange nicht sind: wir sind noch nicht bei dem Verständnis angekommen, dass ein Musiker auch Anspruch hat, dafür bezahlt zu werden, wenn seine Musik in irgendeiner Form genutzt wird. Andererseits ist es ein riesiger Vorteil, dass ich in einer nicht-physischen Welt nicht anfangen muß für meine spitze Nische der tibetanischen Gong-Musik, die ich zu Hause betreibe, meine Platten nach Indien, Australien und selbst nach Deutschland zu schicken.
GT: Die Großen sind so groß, dass sie vielleicht mit neuen Verwertern, mit Telcos oder mit Mobilfunkherstellern/-betreibern Deals machen können. Aber wenn irgendwann jeder nur noch zu Hause Musik macht, wer weiß ob in drei bis vier Jahren die Begeisterung noch so groß ist. Wenn niemand mehr Star werden kann, so richtig. Ich glaube nicht ganz daran, dass einer zu Hause sitzt, seine Sachen ins Netz stellt und groß rauskommt. Künstler wollen doch mal Stars werden. Und da finden sich dann immer Leute die dann Marketing machen, und die dann sagen: ja, ich mach dir das. Es gibt Künstler die können das auch selber. Die Kleinen haben es in einer Hinsicht leichter: sie sind flexibel, ich beobachte das. Die Großen müssen halt die Vorteile der Großen nützen und die Kleinen die Vorteile der Kleinen. Und natürlich: nur Tonträger allein zu verkaufen ist verdammt schwierig.
FF: Ich möchte vielleicht noch kurz einflechten: eine Eigenschaft von digitalen Gütern ist ja, dass sie grundsätzlich unerschöpflich sind. Das heißt, ich kann sie endlos reproduzieren, ich habe jetzt nicht wie beim physischen Produkt einen Haufen Kosten – keine Cover, keine physischen Tonträger. Es kann ja jeder de facto heute in seinem Schlafzimmer seine eigenen Produktionen machen. Die Produktionsmittel sind billiger geworden, der Zugang zu den Märkten ist auch einfacher geworden. Aber wie gesagt, die digitalen Güter sind unerschöpflich, es ist mehr Material im Netz. Und daraus heraus zu stechen, wenn ich sozusagen mit meinem Bauchladen an der Straße stehe, wird schwierig: die Konkurrenz ist einfach sehr groß. Aber ich glaube, um dieses ganze Musikgeschäft zu verstehen ist ein Blick in die Geschichte hilfreich. Also ich denke ad hoc an die schwarzen Blues-Labels der frühen 50er-Jahre, die eigentlich auch aus dem Nichts entstanden sind und ihre eigenen Vertriebswege suchen mußten, natürlich auch stark gekoppelt mit der Technologie. Die ganze globale Industrie ist immer und bis heute immer von technologischen Fragen getrieben gewesen. Und da hat sich einerseits in der Distribution, der Aufnahmetechnik extrem viel geändert. Das ganze Geschäftsmodell hat sich geändert. Ich erinnere nur an die Erfindung/Einführung des Radios. Die Labelbosse haben eigentlich immer die richtige Abzweigung verpasst!





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Okt 20, 02:18
Eine kurze Richtigstellung: Christian Schwanz hat Alhaca nicht gegründet!!! Der Name ist ne Abkürzung für Alex, Hardi und Carsten – bekannte Gesichter der Hansestadt Greifswald und auch die Gründer von Alhaca… Später kam noch Olli dazu. Das wissen eigentlich alle der Greifswalder Szene angehörenden Generation um 1995 bis 2000! Chr. Schwanz ist nur selbsternannter Leiter eines jeden Projektes, an dem er in Greifswald teilnahm – ein Grund, warum so ziemlich alles, wo er einstieg kurze Zeit später in Auflösung oder massiver Besetzungsänderung begriffen war. Den bis dahin meist mühevoll erspielten Rang und Namen strich am Ende immer der allein zurückbleibende Herr Chr. Schwanz ein. Christian Schwanz nutzte das Vertrauen und die Freundschaft vieler Menschen in selbstgerechter Weise zu seinem eigenen Vorteil aus und so, wie er sich der Talente vieler Musiker ausbeuterisch bediente (was er dann “Produzieren” nennt) und sich stets mit fremden Federn schmückte, ist ein Großteil der im Internet auffindbaren Lobeshymnen auf “seine” Projekte wohl auch mehr von ihm selbst erdichtet, als wirklicher Verdienst seiner musikalischen Qualitäten.
Eigenlob stinkt!
Alhaca war früher viel cooler bis Hardi und Olli gingen. Dazu sollte man mal in Greifswald eine Meinungsumfrage starten.
Okt 24, 15:01
danke paul für die info und richtigstellung!