Alice Cooper
Alice Cooper wurde als Vincent Damon Furnier geboren und nahm später seinen Künstlernamen an. Er gilt als einer der ersten Musiker, welche sehr umständliche Bühnenshows inszenierten.
Karrierebeginn
Im Jahr 1964 gründete Vincent Furnier seine erste Band “The Earwigs”, welche mit Beatles-Songs lediglich regional bekannt wurden. 1965 änderten sie ihren Namen zu “The Spiders” und konzentrierten sich forthin auf Coverversionen von Rolling-Stones- und Yardbird-Liedern. 1967 erfolgte die nächste Namensänderung in “The Nazz”. Da große Verwechslungsgefahr mit Todd Rundgrens Band “Nazz” bestand, änderten sie 1968 ihren Namen in “Alice Cooper”, wobei Furnier den Gesang übernahm, Michael Bruce Gitarre und Keyboard, Glen Buxton Gitarre, Neal Smith Schlagzeug und Dennis Dunaway Bass spielte.
Erfolgreiche Band-Zeit
1970 begann die Band ihren eigenen Stil zu entwickeln, der sich vorrangig auf die umfangreichen Bühnenshows stützt, in denen Furnier immer die Hauptrolle übernahm. Ihre Vorstellungen waren die Ersten in der Musikbranche, die ein enormes Maß an Lasereffekten, Make-up, Requisiten und Kostümen nutzten. Ihre Shows waren immer sehr brutal und Cooper hantierte oft mit gefährlichen Tieren und künstlichem Blut.
Die Provokation sorgte dafür, dass die Konzerte nur von volljährigen Personen besucht werden durften. Das wiederum führte zu ständig ausverkauften Veranstaltungen und einem rasant wachsenden Bekanntheitsgrad.
Solokarriere Coopers
Nach ihrem letzten Album “Muscle of Love” im Jahr 1973, trennten sie sich und alle Bandmitglieder begannen Solokarrieren. Der Einzige der damit Erfolg hatte, ist Vincent Furnier, der seinen Namen im Jahr 1974, wegen Rechtsstreitigkeiten am Bandnamen, offiziell in Alice Cooper änderte. Seitdem ändert er regelmäßig die Begleitmusiker. 1975 erschien sein erstes Erfolgsalbum “Welcome to My Nightmare”. Dieses bildete die Grundlage, künftig mehr Konzeptalben zu erschaffen. Daraufhin folgten viele erfolglose Alben und Cooper verfiel einer starken Alkoholsucht. Im Jahr 1978 beendete er erfolgreich eine Therapie, deren Eindrücke er im Album “From the Inside” verarbeitet hat.
In Österreich stießen die neuen Alben Coopers auf wenig Zustimmung. Zuletzt waren seine Alben “Trash” (1989) und “Hey Stoopid” (1991) unter den Top 10 der Charts.
DISKOGRAFIE
Studio-Alben:
Pretties For You (Band) – 1969
Easy Action (Band) – 1970
Love It To Death (Band) – 1971
Killer (Band) – 1971
School’s Out (Band) – 1972
Billion Dollar Babies (Band) – 1973
Muscle Of Love (Band) – 1973
Welcome To My Nightmare – 1975
Alice Cooper Goes To Hell – 1976
Lace And Whiskey – 1977
From The Inside – 1978
Flush The Fashion – 1980
Special Forces – 1981
Zipper Catches Skin – 1982
DaDa – 1983
Constrictor – 1986
Raise Your Fist And Yell – 1987
Trash – 1989
Hey Stoopid – 1991
The Last Temptation – 1994
Brutal Planet – 2000
Dragontown – 2001
The Eyes Of Alice Cooper – 2003
Dirty Diamonds – 2005
Along Came A Spider – 2008
Live-Alben:
The Alice Cooper Show – 1977
Alice Cooper at the Whiskey a Go Go 1969 – 1992
A Fistful of Alice – 1997
Theatre of Death / Live at Hammersmith 2009 – 2010