A-ha

A-ha ist die international erfolgreichste norwegische Band aller Zeiten. Über 25 Jahre waren Sänger Morten Harket (geb. 1959), Gitarrist Pal Waaktaar-Savoy (geb. 1962) und Keyboarder Magne Furuholmen (geb. 1961) auf den Bühnen der Welt und den vorderen Plätzen der Hitparaden zu finden. Die Band verkündete 2010 mit der großen Welttournee “Farewell”, u. a. mit einem Konzert in Österreich, ihren Abschied.

Die Anfänge

Die beiden Songwriter Pal und Magne spielten schon seit dem Jahr 1977 zusammen, u. a. als gemeinsame Band “Bridges”, ehe sie 1982 mit Morten den richtigen Sänger fanden. Gemeinsam wagten sie den Sprung von Oslo nach London und erhielten 1983 auch einen Plattenvertrag bei WEA. Ab 2005 wurde Universal Records Germany die Plattenfirma von a-ha.

Der Erfolg

Bereits mit ihrer ersten CD stürmten a-ha 1985 die Charts. “Take on me” war wochenlag auf den vorderen Plätzen der internationalen Hitparaden und hielt die Nr. 1 in Österreich im November 1985 zweimal. Aber auch die großen dynamischen Melodien wie “Hunting high and low” oder “The sun always shines on TV” fanden sich schon auf dem Debüt-Album. Nicht zuletzt das Video zu “Take on me” in seiner Mischung aus Comic und Realität verhalf der Band zu ungeheurer Popularität. Es wurde 2003 bei MTV unter die 10 bedeutendsten Musikvideos aller Zeiten gewählt.

A-ha ließ sich nicht festlegen. 1986 folgten rockigere Töne (“Scroundel Days”), 1988 wurde es wieder poppiger (“Stay on these Roads”), 1990 orientierte man sich mit “East of the Sun (and West of the Moon)” am Sound früherer Zeiten. Zwischendurch (1987) lieferten sie mit “The living Daylights” das Titellied zum James-Bond-Film “Der Hauch des Todes”.

Pause und Comeback

1993 bis 1998 pausierte die Band, nahm aber im Jahr 2000 die Tour-Tätigkeit wieder auf. Das Comeback-Album “Minor Earth Major Sky” wie auch folgende Alben erreichten wieder vordere Plätze in den Charts. In Österreich jedoch war keine Nr. 1 mehr dabei. Insgesamt brachte a-ha 12 Alben in die österreichischen Charts, davon fünf unter die Top Ten. Nach ihrem Abschied trat die Band nur noch einmal auf: zur nationalen Gedenkfeier für die Opfer des Attentats vom 23. Juli 2011.

DISKOGRAFIE

Hunting high and low – 1985

Scroundel Days – 1986

Stay on these roads – 1988

East of the sun west of the moon – 1990

Headlines and deadlines (Best of) – 1991

Memorial Beach – 1993

Minor Earth Major Sky – 2000

Lifelines – 2002

How can I sleep with your voice in my head (Live) – 2003

The Singles 1984-2004 (Best of) – 2004

analogue – 2004

Foot the Mountain – 2009

25 (Best of) – 2010

Ending on a high Note / The final Concert (Live) – 2011